1966 CV Colloquium Austriacum 5 S.

colloquium austriacum
Nach all den offiziellen Zeitungs-berichten, Artikeln in in- und auslän dischen Zeitungen und Zeitschriften, verschiedenen Verbandsblättern und Veröffentlichungen der Österreichi-schen Hochschülerschoft sei es mir endlich hier gestattet, im familiären Rahmen unserer Rudolfinenblätter von, man kann ruhig sagen einem der größten Ereignisse der Verbindungs geschichte, zu berichten. Viele Bundes brüder dürfte es nun nach oll den übrigen Veröffentlichungen interessie ren, wie es überhaupt dazu kam, daß gorade wir, diese Rudolfina, eine derartige Veranstaltung auf die Beine brachte; wie es zu der Idee kom, welche Kräfte hier am Werk waren, welche Schwierigkeiten überwunden wurden, endlich, welche geistige Ent-wicklung überhaupt in der aktiven Korporation um sich greifen mußte, um ein Programm dieses Inhalts zu schaffen. Aus diesem Grund sei hier auch nicht von den Vorträgen an sich die Rede. Die Broschüre mit den wört-lichen Wiedergaben der Reden wird viel mehr dazu angetan sein, die Meinung der Bundesbrüder zu beein flussen, als es mir möglich ist. Dies soll auch gar nicht meine Aufgabe sein. Das, worüber ich berichten möchte, ist die Geschichte und die Entwicklung 50 erfolgreich obgelaufenen des COLLOQUIUM AUSTRIACUM 1966. Lange Jahre hindurch hatte sich auch Rudolfina mit den im Verband so oft besprochenen und letzten Endes doch nie gelösten Problemen des Couleur studententums unserer Toge zu be-fassen. Wenn es auch bei uns nie zu verrückten Auswüchsen gekommen ist, da wir trotz härtester Auseinanderset-zungen doch so etwas wie einen Ru-dolfinengeist zu besitzen scheinen, war es immer wieder deprimierend zu er-leben, welch geringe Bereitschaft zu jedwedem geistigen Engagement vor allem unserer Aktiven vorhanden war. Immer wieder kam es zwar vor, daß
mon sich in inoffizieller Runde zusam-mensetzte und debattierte, wie und in welcher Form man etwas ändern, wie man das Korporationsleben aus seiner geistigen Lethargie reißen könnte. Man war fast immer einig, daß etwas geschehen müsse, zu einem echten Ergebnis kam es jedoch lange Zeit nicht. Vielleicht fehlte zeitweise bei den wenigen Aufrechten der Mut oder die Bereitschaft zur wirklichen Arbeit, vielleicht war ganz einfach die Zeit noch nicht reif für echte Entscheidun-gen. Im Frühjahr dieses Jahres waren verschiedene Mitglieder des späteren Organisationskomitees endlich soweit, daß sie zumindest ein Konzept für ein starkes, überzeugendes Programm schufen. Es war nicht so sehr ein Er-finden” eines zeitgerechten Aufgaben-bereichs für den katholischen Couleur-studenten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, sondern eher das Er-kennen der in der Luft schwebenden geistigen Entwicklung in Europa. Sehr viel später stellte dann der Herr Bundes-kanzler in seinem Abschlußvortrag zum COLLOQUIUM AUSTRIACUM etwas fest, was man ungefähr als Zentralge-danken des damaligen Arbeitskreises bezeichnen kann:.. Europa muß seine Einheit finden oder wird die Krise des 20. Jahrhunderts nicht über-stehen. Hier, on der Spitze einer der-artigen geistigen Entwicklung, ist der Platz des CV, muß er seine besten Kröfte verwenden.
Vielleicht wäre jedoch auch dieser Initiative der Weg alles Sterblichen in der Korporation beschert gewesen, wenn nicht verschiedene glückliche Umstände die Entwicklung ins Rollen gebracht hätte.
Begonnen hat es mit einem Antrag des später stork für unsere Sache enga-gierten AH Dr. Diem während des vor-bereitenden Burschenconvents für die CVV 1966 in Innsbruck, nach dem be-schlossen wurde, daß Rudolfina den Antrag stellen solle, der Verband möge den Staatsfeiertag 1966 in würdi-der Form teiern. Als sich nun während der CVV offensichtlich keine andere Korporation an die Sache heranzu wogen schien, erfaßten die Bundes brüder Guth (x), Eidherr und Krause, welche sich all die letzte Zeit sehr rege im Verbindungsleben bemüht hatten und welche der Delegation Rudolfinas angehörten, blitzschnell die Situation und beschlossen nach Rück sprache mit den übrigen Mitgliedern der Delegation, Rudolfina vom Vorort zur Durchführung einer würdigen Feier zum Nationalfeiertag bestellen zu lassen. Der Antrag ging per acclama tionen durch. Welch Mut gehörte aber zu einem derartigen Beschluß, welcher uns ja im Verband festband, bei wel chem wir uns unsterblich blamieren hätten können! Nachdem wir also glücklich delegiert
waren, begann die eigentliche Vor-arbeit. Ein Organisationskomitee wurde geschaffen, ein genaues Programm wurde ausgearbeitet, ein Titel für die Veranstaltung wurde gesucht. Da der spätere Titel derartigen Anklang fand, sei hier seine Entstehung kurz erwähnt. der vorläufige Arbeitstitel lautete auf Grund eines Vorschlages von Bbr. Guth Colloquium 11 in Anlehnung an die elfjährige Freiheit Osterreichs. Dieser Titel befriedigte jedoch nicht recht und so hatte der zufällig einmal anwesende AH Min.-Rot Dr. Völkl die Idee: COLLOQUIUM ist gut, an Stelle von 11 jedoch das Wort AUSTRIACUM, Ein OSTERREICHISCHES GESPRACH der neue Titel wurde mit Begeisterung aufgenommen! Der Arbeit schwierigster Teil stand nun bevor. Nachdem das Programm ausgearbeitet war, mußte das end-gültige Einverständnis der Korporation eingeholt werden: die Rudolfinentagung. Wo immer die Gründe für die überraschend stark einsetzende Kritik zu suchen sind, heute können wir sagen, daß diese Tat ein recht amü santes Ereignis im Verlauf der der Entwick-lung zum COLLOQUIUM AUSTRIA-CUM darstellt. Wie auch immer, die Korporation gab ihr Placet und das Organisationskomitee konnte sich voll Elan an die Arbeit machen. Glück-licherweise ergab es sich so, daß die meisten der vorgesehenen Referenten. im Raum Brüssel-Bonn-Straßburg zu erreichen waren. So konnten Mitte Juni die Bundesbrüder Guth, Eidherr, Krause vom Komitee und Neuburg als freund-lichem Wagenbesitzer in einer einzigen Fahrt alle Referenten aufsuchen. Neun Tage dauerte die Fahrt, und es war alles andere als ein vergnügter Bum-mel! Groß war die Erleichterung unse-rer Bundesbrüder, als sie zumindest in Brüssel herzlich von der CV-Kolonie aufgenommen wurden. Aber außer
trouten Runde war keine Zeit für Ver-gnügungen. Die damals projektierten Referenten wurden besucht, Zusagen oder zumindest freundliches Verständ nis wurde gefunden. Die Freude und Zuversicht stieg enorm, je erfolgreicher die Verhandlungen wurden Gott sei Dank waren die Sprachkenntnisse zu mindest teilweise ausgezeichnet die Anforderungen waren ziemlich hoch. Als die Fahrt sich ihrem Ende zuneigte, war die Stimmung ausgezeichnet, jedoch die körperliche Anstrengung derart groß, das zum Beispiel während der Fahrt von Bonn nach Straßburg (es regnete in Strömen) alles schlief. Ich meine wirklich alles, denn auch der Fahrer, B’ar. Neuburg, schlief. Durch reinen Zufall kam rechtzeitig darauf. Die Bemerkungen der Beifahrer werden sicherlich ent sprechend gewesen sein Zufall kam man noch Wieder nach Wien zurückgekehrt, be-gannen die Ferien. Das Programm gesichert, die Überlastung war groß gewesen, so daß sich ein Groß-teil der Mitglieder des Organisations-komitees mit Recht zurückzog. Wie sich dann gleich am Beginn der Ferien herausstellte, leider wohl etwas zu weit, denn bald kamen die ersten Ab sagen und organisatorische Schwierig-keiten. Plötzlich waren überhaupt nur noch zwei Bundesbrüder des Organi-sationskomitees übrig, davon mußte sich einer bald endgültig bis zum 4. Oktober aus Studiengründen zurück ziehen. Alle wichtigen Entscheidungen mußten fortan von einer einzigen Per-son getroffen werden. Wenn man be-denkt, daß jetzt erst das endgültige Pro-gramm des COLLOQUIUM AUSTRIA-CUM zustandekam, kann man ermes-sen, welch Leistung hierfür notwendig war. Im Namen der Korporation sei hier Bar. Guth (X) der volle Dank ausgesprochen. Nachdem also bis praktisch Mitte September die Last der Verantwortung auf den Schultern einer einzigen Person lag, fanden sich dann doch einige Bundesbrüder, welche sich aktiv einschalteten und ihr Arbeitspotential in den Dienst der guten Sache stellten. Als sich Bbr. Guth zwei Wochen vor seinem Staatsprü er fungstermin zurückzog, führte Bbr. wichtigsten Arbeiten durch, Die Arbeit war vor allem deshalb so schwierig, weil alles neu war, es keine
einem gemütlichem Abend in dieser Erfahrungsgrundlagen gab. Es mußte sehr, sehr oft improvisiert werden. Als dann Bbr. Guth von der Staatsprüfung wiederkam, wurden die letzten Redner in das Programm eingebaut und die fixe Zusage von ihnen eingeholt (1). Jetzt war man schon bis über den Kopf in der Arbeit. Druckereiverhandlun gen, Propagandakampagne, Karten-verkauf, Pressebetreuung, Aussendun gen, Aussendungen, Aussendungen, Ehrengäste, Besprechungen im Rekto rat und mit der der Hochschülerschaft, Besuch bei verschiedenen Banken und Wirtschaftsinstanzen, der Briefverkehr (furchtbar umfangreich), Besuch der Wiener Schulen usw., usw…. Das alles unter Zeitdruck, ohne normalem Büro, ja die längste Zeit sogar ohne Schreibkraft… Es war eigentlich ganz nett, was do an Arbeit zusammenkam? Es war der totale Kriegszustand, jeder Bundesbruder, der zu diesem Zeitpunkt auf die Bude kam, wird sich erinnern können. Damals wäre man für jeden Bundesbruder dankbar gewesen, der sich bereitgefunden hätte, mitzuarbei ten… Mitten in diese hektische, be-triebsame Atmosphäre hinein platzte Anfang Oktober die Bombe: Senator Lecanuet muß wahrscheinlich absagen! Das war vielleicht ein Schlag. 50.000 Flugblätter waren bereits gedruckt, das Publikumsinteresse besonders groß. Bis zur Pressekonferenz am 14. Oktober schwebten wir im Ungewissen, danach erst hatten wir die Gewißheit, daß er diese Krise jedoch auch überwunden. nicht kommen würde. Irgendwie wurde Einige Tage später die zweite Bombe: buchstäblich fünf Minuten vor der Pressekonferenz muß der Herr Außen-minister seinen Vortrag verschieben! Die Karten waren zu einem Viertel schon verkauft, in den Drucksorten stand das ursprüngliche Datum, nur mehr eine Woche bis zum Vortrag Der Schack war umfassend und allge mein. Aber auch das wurde irgendwie verkrafter. Es mußte eben bloß ein wenig improvisiert werden Apropos, improvisieren! Bei der Ab-sage von Dr. Coudenhove-Kalergi, 72 (1) Stunden vor seinem Termin, konnten wir nicht einmal mehr das. Da war alles zu spät
Nach der gelungenen Pressekonferenz begann Veranstaltung Offentlichkeit bekannt zu werden. Dank der ausgezeichneten Pressebe treuung durch Bbr. Eidherr, welcher sich nach dem 4. Oktober ausschließ-lich auf diese Aufgabe konzentrieren konnte, waren die Wiener Tageszei-tungen in der Folge voll von Berichten und Artikeln. Wenn auch nicht alle Berichte freundlich und sachlich waren, bedeuteten die übrigen zumindes! eine ganz annehmbare Reklame… Wir waren jedenfalls im Gesoräch, das COLLOQUIUM AUSTRIACUM er-regte Aufsehen. Glänzende Artikeln wurden geschrieben, wie zum Beispiel im Kurier vom 15. November auf Seite 2 u. a.:
Diese Initiative ist beispielhaft -ebenso beispielhaft wie die Tat-sache, daß es Studenten gelungen. ist, die Träger von so prominenten Namen zu Vorträgen zu ten. Zugleich verdient es Anerken-nung, daß die KOSIV Rudolfina bemüht war, Studenten anderer Weltanschauungen einzuladen und zum Mittun zu bewegen.”
Desgleichen in den Salzburger Nach richten vom 17. 10. auf Seite 21
Man könne nicht behaupten, daß … Intoleranz nicht auch auf aka demischen Boden gediehe, daß dafür der CV nicht schon mehrmals handfeste Beweise geliefert hätte. Mit um so größerer Ganugtuung sei ein Ereignis auf Hochschulboden ad notam genommen, um das sich
die KOSIV Rudolfina namens des OCV verdient gemacht hot: ein Colloquium Austriacum
Die Idee wurde also von einem Groß-teil der Presse erkannt und gewürdigt. Es wären hier noch eine Uimenge weiterer Zeitungsnotizen anzuführen, wofür der Platz jedoch bei weitem nicht ausreicht. Wer einmal Zeit hat, kann auf der Bude den Widerhall in der Presse an einer fünf Meter langen Wand voll von Ausschnitten von Arti-keln finden.
Je näher die Veranstaltung rückte, desto hektischer wurde der Betrieb, desto länger die tägliche Arbeitszeit. Es sei mir gestattet, im Nomen der Korporation den Bundesbrüdern Kaffa-rek und Vogler, weiters Hoffmann, Schindler, Kirchmayer jun., Neuburg und Schwełz sowie vor allem der ge-samten Fuchsia für ihre aufopferungs-volle Arbeit den Dank auszusprechen. Sie haben sich spontan zur Verfügung gestellt, ohne gewählt worden zu sein und ohne eine offizielle Verpflichtung zur Mitarbeit in den Vordergrund ge
stellt zu haben. Die letzten beiden Wochen vor dem COLLOQUIUM AUSTRIACUM stel.tan alles bisher dagewesene in den Schatten. Die nervliche Anspannung war groß; und wenn da oder dort ein wenig harte Worte gefallen sind, waren sie sicherlich nicht bösartig
gemeint. Wenn wir berücksichtigen, daß eben die Sorge um das große Ganze das Denken der Komiteemit glieder davernd überdeckte, verstehen wir vieles und tragen nichts nach… Am Toge der Eröffnung selbst war olles ruhig. Für Kenner ein gutes Zei chen. Vor dem ersten Vortrag gab es dann noch ein kleines Zwischenspiel, als noch während des Einzuges Ehrengäste das Begrüßungsprotokoll letzten Moment dann die Lösung ge-funden wurde: Se. Magnifizenz, der Herr Rektor, begrüßte nur den Redner und den Vertreter des Unterrichtsmini-sters. Das kam später nicht mehr vor und war der einzige Leerlauf während der nesamten Veranstaltung! Es gäbe überhaupt eine Menge netter Anekto den, welche hier teilweise nur ge-streift werden können. Angefangen von jenem denkwürdigen Vortall wäh-rend des Vortrages von Min. a. D. Dr. Kreisky, als Henry S. Reuss, unser Vortragender aus den Vereinigten Staaten, zu spät kam, sich wie ein kleiner Junge in den Saal stehlen wollte, dann doch eine Eintrittskarte kaufte, erkannt wurde und auf die Aufforderung, am Ehrenplatz in der ersten Reihe Platz zu nehmen, ant-wortete: Ich kann mir nicht vor stellen, daß man von da vorne dem Vortrag folgen kann (1), über die Vorfälle mit unseren Fahrern (Bbr. Neu burg fuhr im Rennstil mit Bürger-meister Pflimlin vom Flugplatz nach Wien fast durch den Straßengraben, Bbr. Schwetz fuhr mit Mr. Guerlet, dem Kabinettchef von Sir Geoffry d Freitas, herrliche Spiralen auf der Höhenstraße usw. bis zu einzigartigen Ver wechslungskomödien, als der Ver fasser selbst Botschafter Dr. Gredler vom Südbahnhof abholen sollte, ihn nicht persönlich kannte und prompt einen falschen Dr. Gredler ansprach, da der echte schon in Meidling ausge sliegen war, gab es alle Arten von und nicht
danken, welcher sich nach dem netten Vorfällen und Geschichtchen, welche ein eigenes Buch füllen würden. Die Veranstaltung ging jedenfalls ohne größere Zwischentälle zu Ende. In meiner Erinnerung haftet noch beson-ders die abschließende verbindungs-interne Feier im Grünen Tor”. Da waren wir wieder unter uns, da zeigte sich wieder echter Rudolfinengeist! im Anschluß möchte im Namen der Korporation einem Bundesbruder COLLOQUIUM AUSTRIACUM beson-ders einsetzte. Es ist dies Bbr. Hart-mann, welcher die Abrechnung machte. Ihm gebührt ein eigener Pokal. Das-selbe natürlich auch all den alten Herren, welche das Komitee so tat-kräftig unterstützt haben: der hohe Philistersenior Sen-Rat Dr. Jiresch, Min.-Rat Kirchmayer, besonders auch Ing. Pribik sowie Dr. Neisser vom Bun-deskanzleramt. Was sie für uns getan haben, können wir sicher erst in eini-gen Monaten abschätzen. Unser spezieller Dank gilt Herrn Bot-schafter Dr. Gredler, welcher in Straß burg für unsere Vertretung eine große Hilfe war und auch in Wien seine Hilfsbereitschaft in in großem Maße zeigte. Besonders danken wir dem Herrn Unterrichtsminister, der für uns wirklich eine große Unterstützung darstellte sowie dem Kabinettchef des Herrn Bundeskanzlers, Dr. Alois Mock, ohne den wir schwerlich das erreicht hätten, was wir erreicht haben. Der allergrößte Dank jedoch gilt dem Herrn Bundeskanzler selbst, der uns in einem Maße unterstützte, wie es eben nur einem Rudolfinen von echtem Schrot und Korn gegeben ist. Solange wir solche Bundesbrüder in unseren Reihen haben, brauchen wir um die Zukunft der Korporation und um einen modernen Geist in Verbindungsleben keine Bange haben! Rudolfina vivat, crescat, floreat ad multos annos!
Wolf-Dieter Hasenöhrl